8 Blogger verraten dir ihre beeindruckendsten Momente auf Reisen – Teil 2

Die ersten fünf Momente auf Reisen waren schon sehr beeindruckend. Abenteuerlich, tierisch und atemberaubend. Freue dich heute auf acht weitere unvergessliche Augenblicke, die das Fernweh in dir wecken.

In Teil 1 der beeindruckendsten Momente auf Reisen erzählten dir fünf Reiseblogger ihre Erlebnisse in Kanada, Mittelamerika und Afrika…

…eine spannende Fahrt im Kanu auf dem Athabasca River in Kanada
…unter Wölfen und Bären surfen in Tofino in Kanada
…unterwegs im Addo Elephant Nationalpark in Südafrika
…atemberaubender Sonnenaufgang am Lago de Atitlán in Guatemala
…Herzeroberung am Strand von Zancudo in Costa Rica

Heute versüße ich dir deinen Tag mit tollen Geschichten durch Asien, Australien und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Bühne frei für Teil 2 der beeindruckendsten Momente auf Reisen

 

Eine atemberaubende Ballonfahrt in Myanmar mit 22places

Beeindruckende Momente auf Reisen 22places Ballonfahrt in Myanmar

Auf unseren Reisen hatten wir schon eine ganze Menge besonderer Momente. Ein absolutes Highlight war aber mit Sicherheit unsere Ballonfahrt über Bagan in Myanmar.

Es war das erste Mal überhaupt, dass wir mit einem Ballon gefahren sind (eigentlich ja geflogen, aber man sagt im Deutschen tatsächlich gefahren) und das dann auch noch über dieser ohnehin schon atemberaubenden Kulisse.

Ganz früh morgens ging es dafür aus den Federn, denn pünktlich zum Sonnenaufgang sollten wir über das Tempelfeld von Bagan schweben. Bis kurz vorher war nicht klar, ob wir überhaupt starten konnten, da die Windverhältnisse nicht optimal waren. Zum Glück gab es dann doch noch grünes Licht und als wir dann ganz sanft über Bagan schwebten, war jede Aufregung und auch Bastis Höhenangst ganz schnell vergessen.

Auch wenn die Ballonfahrt kein billiges Vergnügen war, pro Person kostete es 280 Dollar, so war sie doch jeden Cent wert. Wirklich beschreiben kann man das gar nicht, wie es sich anfühlt in einem Ballon über die Landschaft zu schweben. Deshalb sollte das unbedingt jeder mal selbst probiert haben.

In Myanmar ist das übrigens von Oktober bis März möglich, wobei gerade im Oktober das Wetter noch nicht stabil ist und häufig Fahrten abgesagt werden müssen. In unserem Artikel über die Ballonfahrt über Bagan haben wir alles wichtige aufgeschrieben und wenn du lieber bewegte Bilder magst, findest du hier ein Video. Ganz viele Informationen über das wunderbare Myanmar findest du in unserem Artikel Myanmar Tipps.

Über Jenny & Sebastian und 22places
Jenny & Sebastian sind Reisefotografen und Weltenbummler. Sie haben sich ihre Leidenschaften zum Beruf gemacht und leben und arbeiten ortsunabhängig. In ihrem Reiseblog 22places teilen sie ihre besten Reisetipps und Fototipps mit dir. In ihrem Online-Fotokurs zeigen sie dir, wie du ganz einfach herausragende Fotos machen kannst. Über deinen Besuch auf Facebook, Instagram und Pinterest freuen sie sich sicher.

 

Auf dem Weg zum Basecamp des Mount Everest mit Wirelesslife

Beeindruckende Momente auf Reisen Wirelesslife Überfahrt in Tibet zum Basecamp des Mount Everest

Auf meinen Reisen haben mich viele Orte und vor allem auch Menschen beeindruckt. Ein Moment, an den ich mich immer sofort erinnere, ist die Überlandfahrt von Lhasa zum Basecamp des Mount Everest. Es war einfach atemberaubend, auf über 4.000 Meter Höhe durch Tibet zu fahren und diese unendliche Weite mit den schneebedeckten Gipfeln des Himalaya zu sehen. Neben den spektakulären Landschaften hat die einzigartige (leider teilweise zerstörte) Kultur einen großen Eindruck auf mich gemacht.

Weitere Abenteuer von Sebastian, findest du in seiner Bucket List.

Über Sebastian und Wireless Life
Du möchtest ein selbstbestimmteres Leben und ein ortsunabhängiges Online-Business führen? Dann bist du bei Sebastian von Wireless Life genau richtig. Auf seinem Blog findest du viel Hilfreiches für deinen Weg ins ortsunabhängige Leben. Folge ihm auch auf Facebook, Instagram und Twitter.

 

Erlebe das hinduistische Pilgerfest Thaipusam mit Love and Compass

Beeindruckende Momente auf Reisen Love and Compass Hinduistisches Fest in Malaysia

Das beste Reiseerlebnis? Puuh. Wir könnten dir tausend beste Reiseerlebnisse nennen! 😉 Das beeindruckendste war allerdings bis jetzt das hinduistische Pilgerfest Thaipusam, welches wir erst vor kurzem in Kuala Lumpur erleben durften. Eins so vorweg gesagt: Es war so ergreifend, dass es uns eigentlich rund um die Uhr die Haare aufgestellt hat.

Das Fest findet jedes Jahr im Januar/Februar zum Vollmond statt und wird vor allem von den Tamilen Hindus extrem leidenschaftlich gefeiert. Allerdings nicht nur in Indien, sondern auch an den weltbekannten Batu Caves in Kuala Lumpur. Über 1,5 Millionen Pilger strömten dieses Jahr vom 08.02 bis zum 10.02 an die Höhlen und ließen es auf ihre ganz besondere Art und Weise so richtig krachen.

Während der 08. sowie 10. Februar eher zum Aufwärmen und Abklingen der Feierlichkeiten waren ging es am 09. Februar, dem Thaipusam-Haupttag, so richtig zur Sache! Das größte Highlight waren Pilger die sich aufgrund ihres Glaubens kleine Speere durch die Backen rammten, riesige Haken in den Rücken steckten und unglaublich schwere Holzgestelle mit Abbildungen des Gottes Murugan die steilen Treppen zu den Höhlen hinauf trugen. Andere wiederum krochen den Aufgang auf allen Vieren nach oben oder ließen sich bis zum Beginn der Treppen durch Schlamm, Pfützen sowie Dreck rollen.

Passend dazu noch jede Menge Trommler, Gläubige die wie in Trance beteten, indische Dudelmusik und tausende verschiedene Gerüche. Der Moment war einfach perfekt. Der Kulturschock auch! Über Stunden standen wir einfach nur völlig perplex da und rafften überhaupt nicht, was wir da gerade erleben durften. Auf der einen Seite war es so ergreifend zu sehen wie weit Menschen für ihre Überzeugung und ihren Glauben gehen. Auf der anderen Seite war es aber auch sehr erschreckend.

Kurz zur Erklärung: Die meisten Gläubigen nehmen diese unfassbaren Qualen auf sich weil ihr Gott Murugan ihnen dabei geholfen hat eine schwere Phase in ihrem Leben zu meistern. Sie wollen ihm dadurch tiefste Dankbarkeit zeigen und ihr Leben der Göttlichkeit unterordnen.

Auch wenn es am Haupttag ziemlich voll war, können wir dir das Fest nur empfehlen. Einmal im Leben solltest du es gesehen haben! Uns hat es nochmal eine ganz andere Sicht auf die Welt gegeben und uns völlig in seinen Bann gezogen.

Über Sara und Marco und Love and Compass
Sara und Marco, Reiseblogger mit ganz viel Liebe im Gepäck. Ihr Motto: Kokosnuss und Zungenkuss! Du suchst jede Menge hilfreiche Reiseberichte, tolle Geheimtipps, sowie wichtige Reiseinformationen für dich und deinen Partner? Dann bist du auf ihrem Blog Love and Compass genau richtig! Du findest sie auch auf Facebook, Instagram, Youtube und Twitter.

 

Frei lebende Orang Utans im Dschungel Sumatras mit Komm wir machen das einfach

Beeindruckende Momente auf Reisen Komm wir machen das einfach Orang Utans in Sumatra

Auf unserer nun schon 17-monatigen Reise haben wir so einiges Unvergessliches erlebt, entsprechend schwierig war es, sich für einen Moment zu entscheiden. Dennoch hatten wir ein unbeschreibliches Erlebnis im Regenwald auf Sumatra.

Mit einer kleinen Gruppe und einem Guide machten wir uns auf den Weg in den tiefen Dschungel. Dort leben einige der letzten frei lebenden Orang Utans unserer Erde. Unser Guide erklärte viel zum Ökosystem des Regenwalds und zeigte uns die faszinierenden Werke der Natur. Noch nie hatten wir solch eine wirklich interessante und spannende Tour miterlebt.

In Gespräche vertieft, liefen wir dem Guide hinterher als er plötzlich stoppte und sagte: „There is a first Orang Utan!“. Und tatsächlich standen wir nur fünf Meter von einem dieser Affen entfernt! Es trennte uns keine dicke Scheibe, wie in einem Zoo. Nein! Wir standen vor einem wilden Orang Utan aus dem Regenwald. Das war einfach nur Wahnsinn! Wir waren aufgeregt, fasziniert und traurig zu gleich.

Der Moment als er uns anschaute war unbeschreiblich schön. Dennoch hatte dieser Blick auch etwas Trauriges. Sie leben hier im Regenwald und dieser wird mehr und mehr von der Menschheit zerstört. Dadurch verlieren sie ihren Lebensraum. Die Bäume werden zur Holzgewinnung oder für Palmöl-Plantagen abgeholzt. Hinzu kommen auch noch die Bejagung oder der illegale Handel mit Jungtieren. Die Population kann sich nicht so schnell erholen, da ein Weibchen nur alle 4 – 8 Jahre ein Jungtier zur Welt bringt.

Nun bekam das ganze Leid ein Gesicht und wir standen direkt davor. Dabei erinnerten wir uns an unsere Anreise in den Regenwald zurück. Auf den letzten 60 Kilometern sahen wir fast nur Palmölfelder. Kilometer weit in alle Himmelsrichtungen. Da merkt man erstmal die gigantischen Ausmaße. Und nun standen wir also einem Opfer dieser Ausmaße gegenüber. Stumm schaute er uns an. Nahezu vorwurfsvoll…

Den kompletten Reisebericht über Bukit Lawang und die Orang Utans findest du auf Komm wir machen das einfach

Über Bolle und Marco und Komm wir machen das einfach
Ohne Träume wäre das Leben nur halb so schön. Bolle und Marco leben ihren Traum und entdecken die Welt. Auf ihrem Blog Komm wir machen das einfach versorgen sie dich mit vielen Informationen, Berichten, Fotos und Videos. Besuche sie doch auch auf Facebook, Instagram und Youtube.

 

Auf der Spur der Komodo-Warane mit My Road

Beeindruckende Momente auf Reisen My Road Komodo Waran

Das wohl beste Erlebnis unserer bisherigen Reisen war unser Abstecher in den Komodo-Nationalpark. Unsere Motivation für den Ausflug war selbstverständlich, dass wir die berühmten Komodo-Warane sehen wollten. Die riesigen Echsen leben schon seit über 900.000 Jahren auf den Inseln des Nationalparks und sind überall sonst auf der Welt ausgestorben.

Für das Abenteuer flogen wir nach Flores. Dort startete unser Boot, mit dem wir die nächsten beiden Tage unterwegs waren. Das Meer vor Flores hat jedoch noch viel mehr Schätze zu bieten, als wir erwarteten. Schon nach wenigen Stunden auf dem Boot hielten wir an der Kanawa-Insel. Direkt am Strand befindet sich ein Korallenriff, an dem wir schon viele bunte Meeresbewohner (z.B. Anemonenfische) entdeckten. Doch das eigentliche Highlight des Tages kam nach dem Mittagessen.

Wir erreichten den Manta-Punkt, einer Strömung, in der sich viele Teufelsrochen reinigen und dazu dicht unterhalb der Meeresoberfläche durchs Wasser gleiten. Das gab uns die grandiose Möglichkeit, diese faszinierenden Tiere aus nächster Nähe zu beobachten. Dieses Schauspiel stand schon lang auf unserer Wunschliste. Doch es war noch viel schöner, als wir es erwartet hätten. Unsere Herzen standen förmlich still; nicht aus Angst, sondern aus purer Bewunderung für die majestätischen Bewegungen der Mantas.

Der erste Tag unserer Tour neigte sich langsam dem Ende und wir konnten zusehen, wie eine Flughund-Kolonie in den Nachthimmel ausschwärmte. Wir ankerten in einer Bucht vor der Komodo-Insel und bewunderten die friedliche Abendstimmung. Beim Zähneputzen entdeckten wir zufällig glühendes Plankton im Meer. Wir hatten bereits aus Thailand von diesem Phänomen gehört. Nun konnten wir selbst miterleben, wie das Meer in der Dunkelheit der Nacht blass leuchtete. Überglücklich fielen wir auf die Matratze in unserer Kajüte und schliefen ein.

Am nächsten Morgen weckte uns die Sonne und wir machten uns schnell fertig, die Inseln im Nationalpark zu erkunden. Auf den Wegen wurden wir von Rangern mit Holzspeeren vor Angriffen der Echsen geschützt. Denn selbst vor Wasserbüffeln machen die heimtückischen Warane keinen Halt. Nach einiger Zeit hatten wir tatsächlich das Glück, zahlreiche Warane zu entdecken. Die Riesen aus einer vergessenen Zeit lagen faul im Schatten herum und sahen wenig bedrohlich aus. Doch genau deswegen sind sie so gefährlich. Denn erst wenn die Beute sich nah genug herantraut, schlagen die Jäger zu.

Wir blieben verschont und konnten zufrieden die Rückreise nach Flores antreten. In zwei Tagen haben wir so unglaublich viel gesehen. Ursprünglich kamen wir wegen den Waranen nach Flores, doch wir hatten das Glück, gleichzeitig die wunderbare indonesische Unterwasserwelt besser kennenzulernen. Wir können nur jedem wärmstens empfehlen, sich auch auf den Weg dorthin zu machen. Viele Hintergrundinformationen und wichtige Tipps haben wir dazu in unserem Artikel zum Komodo-Nationalpark zusammengefasst.

Über Bina und Francis von My Road
Bina und Francis sind vor zwei Jahren auf eine gemeinsame Weltreise aufgebrochen. Auf ihren Reisen haben sie immer eine Kamera-Drohne dabei, mit der sie die schönsten Plätze aus der Vogelperspektive festhalten. Auf ihrem Reiseblog My Road zeigen sie diese Aufnahmen und geben viele Tipps zum Reisen. Folge ihnen auch auf Facebook, Instagram und Youtube.

 

Mit dem Wasserflugzeug zum Whitehaven Beach mit Globusliebe

Beeindruckende Momente auf Reisen Globusliebe Australien Whitehaven Beach

Ein ganz besonderes Erlebnis auf Reisen, das mich so sehr beeindruckt hat, dass es ewig in meinem Kopf bleiben wird, war ein Tag am traumhaften Whitehaven Beach in Queensland, Australien. In einem winzigen Wasserflugzeug bin ich über das türkisblaue Wasser des Great Barrier Reef geflogen, habe die zauberschöne Inselwelt der Whitsunday Islands aus der Vogelperspektive bestaunt und bin schließlich auf der Wasseroberfläche vor dem Whitehaven Beach gelandet. Drei Stunden durfte ich an diesem acht Kilometer langen Traumstrand verbringen, den ich zu meinem großen Erstaunen fast für mich alleine hatte. Der Whitehaven Beach wirkt übrigens nicht nur auf Fotos so unglaublich hell, er ist es wirklich! Kein Wunder, dass dieser Strand schon mehrfach zum schönsten der Welt gekürt wurde. Ich konnte mein Glück jedenfalls kaum fassen, als ich durch den warmen Sand spazierte und meine Knöchel vom glasklaren Wasser umspült wurden.

Hier geht´s zur kompletten Geschichte des weißen Sandstrands des Whitehaven Beach.

Über Julia und Globusliebe
Julia, Weltreisende mit Hippieherz. Seit 2009 folgt sie einfach ihrem Herzen und seitdem ist die Welt ihr zuhause. Auf ihrem Blog Globusliebe zeigt sie dir die schönsten Plätze unserer Erde und erlebt den Zauber des Reisens. Globusliebe gibt´s auch auf Facebook, Instagram und Twitter.

 

Schnorchel durch die bunte Unterwasserwelt des Great Barrier Reefs mit Rucksack rauf und weg

Beeindruckende Momente auf Reisen Rucksack rauf und weg Great Barrier Reef Australien

Seit 2008 reise ich mit meinem Mann durch die Welt und bin immer wieder mal länger, mal kürzer an einem Fleck. Da ergeben sich so einige tolle Momente auf Reisen, an die ich mich wahnsinnig gerne zurück erinnere.

Aber es gibt da eine Geschichte, die mir sprichwörtlich den Atem geraubt hat. Das war 2009 in Australien, nachdem ich mein Study Abroad Semester in Brisbane abgeschlossen hatte.

Mein Mann und ich sind nach dem Studium von Brisbane nach Cairns geflogen, um uns das Great Barrier Reef anzusehen. Vor Ort haben wir einen Ausflug dorthin gebucht, bei dem wir dann auch Schnorcheln konnten. Schnorcheln war ich schon öfter. Zwar nur in Strandnähe und nicht ansatzweise im offenen Meer. Aber dabei fühlte ich mich immer pudelwohl und ich war kaum aus dem Wasser zu bekommen.

Am Riff angekommen wurden Schorchelmasken verteilt und wir mussten einen Neoprenanzug anziehen. Ich konnte es kaum erwarten, endlich ins Wasser zu kommen. Ich. Am Great Barrier Reef, das ich bislang nur aus dem Fernsehen kannte. Unglaublich! Dann hieß es: Maske auf und rein ins Wasser. Ich bin untergetaucht und ein paar Meter mit dem Kopf unter Wasser geschwommen. Ich hörte meinen eigenen Atem, das Gurgeln des Wassers, so viele Geräusche, die das Meer und seine Bewohner machten, ich lies mich treiben. Ich sah eine sagenhafte Unterwasserwelt – Und musste plötzlich, ja dringend, raus aus dem Wasser! Schnell, denn mein Herz raste und ich bekam Schnappatmung. Ich war überwältigt. Meine Gefühle spielten verrückt. Ich war überglücklich und hatte doch auch sowas wie ein bisschen Panik. Ich konnte es einfach nicht glauben, dass ich wirklich hier war und im offenen Meer an Australiens Küste schnorchelte!

Doch ganz raus aus dem Wasser wollte ich auch nicht. Ich hing also mit einer Hand ein paar Minuten am Boot, lies alles auf mich wirken. Atmete ruhig um mich zu beruhigen und steckte meinen Kopf immer wieder unter Wasser. Und dann war auf einmal alles ganz einfach. Ich habe losgelassen. Das Wasser hat mich aufgenommen. Bunte Fischer aller Art, eine Schildkröte und eine sagenhafte Meereslandschaft lagen mir zu Füßen. Diesen Moment werde ich nie vergessen!

Über Meli und Rucksack rauf und weg
Meli ist eine waschechte Niederbayerin, liebt gutes Essen und das Reisen. Seit 2008 bereist sie gemeinsam mit ihrem Mann die Welt. Ganz nach dem Motto „Clever Packen – für mehr Freiheit beim Reisen“ schreibt sie auf Rucksack rauf und weg über praktische Reiseausrüstung und nützliche Reisegadgets. Du findest sie auch auf Facebook und Instagram.

 

Eine „Wüstensafari“ mit Hindernissen in Abu Dhabi mit Follow the World

Beeindruckende Momente auf Reisen Follow the World in der Wüste der Vereinigten Arabischen Emirate

Ich durfte bereits viele besondere Momente auf Reisen erleben, die ich sicherlich nie vergessen werde. Begegnungen mit freilebenden Tieren, beeindruckende Menschen und Landschaften sowie einige Highlights beim Tauchen bleiben mir sicherlich ewig in Erinnerung.

Hier möchte ich euch aber von unserer Reise durch die Vereinigten Arabischen Emirate erzählen und wie wir mitten in der Wüste mit dem Auto stecken geblieben sind…

Von Abu Dhabi sind wir also mit dem Mietwagen etwa drei Stunden lang ins nichts zu einem Wüstenhotel gefahren. Nach einigen Kilometern Autobahn, ging es dann weiter auf einer Landstraße, bis es nur noch ein Kiesweg war. Der Weg wurde immer sandiger und sandiger, bis wir uns irgendwann nicht mehr sicher waren, ob die Route vom Navi so richtig war. Wir fuhren über einen kleinen Hügel und plötzlich machte es „klack“ und wir steckten fest. Fernab der Zivilisation. Die Hauptstraße war einige Kilometer entfernt und die nächst größere Stadt noch viel weiter. Wir buddelten und versuchten und schoben den Kleinwagen an, aber nichts passierte. Nach einer halben Ewigkeit kamen uns drei Männer mit Schaufeln entgegen und stellen sich als sehr freundliche Pakistani vor. Sie lebten hier in Beduinenzelten mitten im nichts und haben unser Missgeschick gesehen. Sie halfen uns den Wagen wieder aus dem Sand zu bekommen und wollten am Ende sogar ein Foto von uns machen. Wahrscheinlich kommt es nicht so oft vor, dass zwei junge Mädels mitten in der Wüste mit ihrem Kleinwagen stecken bleiben…

Diesen Moment werde ich einfach nie vergessen. Wie hilflos wir waren, wie verzweifelt. Wie freundlich die Pakistani waren und wie sehr sie uns geholfen haben. Danke!

Über Sandra und Follow the World
Sandra berichtet auf ihrem Reiseblog Follow the World über ihre Fernreisen und Städtetrips weltweit. Auf ihrem Blog findest du Tipps zu den unterschiedlichsten Traumzielen unserer Erde: Ob wandern auf Hawaii, Safari in Südafrika oder Tauchen im Great Barrier Reef – es ist für jeden etwas dabei. Sie liebt es Besonderes zu erleben und darüber zu schreiben. Schau doch mal auf Ihrem Blog vorbei und folge ihr bei Facebook, Instagram, Twitter und Youtube.

 

Wow, wow, wow! Habt vielen lieben Dank für die virtuelle Reise durch Asien, Australien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Ich freue mich sehr, dass ich bei euren beeindruckenden Momenten auf Reisen teilhaben durfte.

Deine Tatjana

 

Hattest du auch schon solche beeindruckenden Momente auf Reisen? Welcher Augenblick gefällt dir am besten? Lass es mich wissen. Ich freue mich auf deinen Kommentar.

 

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2 Kommentare

  1. Hey Tatjana,
    wieder ein ganz toller Artikel geworden! Und wieder ein paar Orte mehr auf der Liste. Eieiei 🙂

    Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte.

    Alles Liebe,
    Meli

    • Tatjana Warth

      Liebe Meli,

      es gibt so unzählig viele tolle Plätze auf der Welt. Da wird die Liste automatisch länger 🙂

      Danke dir, dass du dabei bist.

      Liebe Grüße
      Tatjana

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