Meine Spartipps für deine Reise

Spartipps Reise

Du möchtest eine Reise machen, die du nicht einfach so aus der Portokasse bezahlst? Hast du schon Ideen, wie du am schnellsten das Geld zusammen bekommst? Sobald du Träume in die Tat umsetzen möchtest, solltest du dir einen Sparplan zurechtlegen. Hier sind meine Spartipps für deine Reise.

Auch ich lebe im Moment mein Leben wie ich es mir schon lange wünsche. Als ich begann bei meiner Familie, Freunden und Bekannten zu erzählen, was ich vorhabe, war die erste Frage an mich „Wie kannst du dir das leisten?“.

Ich habe nicht im Lotto gewonnen oder irgendwo Geld vergraben. Nein, auch ich musste mir jegliche Cents auf die Seite legen, die ich übrig hatte.

Hast du jetzt einen Geheimtipp von mir erwartet? Dann muss ich dich enttäuschen.

Denn auch bei mir hieß es, sparen, sparen, sparen. Das geht nicht von heute auf morgen. Mit viel Disziplin hatte ich dann über ein paar Jahre mein ausgerechnetes Budget zusammen.

Spartipps Reise

Sri Lanka Dalawella 2013. Damals versuchte ich mein Glück in der Lotterie. Nun ja, 20 Rupie war meine Ausbeute.

Spartipp 1: Mache dir eine Liste deiner Einnahmen und Ausgaben

Wenn du es nicht schon getan hast, dann verschaffe dir schnellst möglich einen Überblick über deine monatlichen Finanzen. Erstelle dir, am besten heute noch, eine Einnahmen-/Ausgabenliste.

Die Einnahmen sind meist sehr übersichtlich. Das monatliche Gehalt, evtl. auch Nebeneinkünfte. Das war es dann auch schon.

Bei den Ausgaben geht es dann schon mehr ins Eingemachte. Alles muss auf den Tisch. Und nicht schummeln! Denn wenn du dich selbst betrügst, dann kann das mit dem Sparen nichts werden.

Schreibe alles auf. Miete, Telefon, Internet, Strom, Wasser, Heizung, Müllgebühren, GEZ, Versicherungen, Benzinkosten, Lebensmittel, Abos, Handy, sonstige Ausgaben.

Jetzt müsstest du eine genaue Übersicht haben und somit weißt du, wie viel Kröten dir am Monatsende bleiben.

Ist doch ganz einfach, oder?

Spartipp 2: Benötigst du alle Versicherungen, die du abgeschlossen hast?

Von Jahr zu Jahr häuften sich bei mir die Abschlüsse mit jeglichen Versicherungen. Auto, Hausrat, Berufsunfähigkeit, Unfall, Rechtsschutz…. Es gibt sicher noch so Einige mehr.

Doch brauchte ich diese Versicherungen wirklich alle?

Mit Versicherungen hat man ja auch eine gewisse Sicherheit. Und da wir Menschen uns sehr gerne in Sicherheit befinden, unterschreiben wir auch hier und da mal einen Vertrag.  Vielleicht sind auch bei dir ein paar dabei, die nicht unbedingt sein müssten. Ich weiß, wie das ist.

Also überlege dir gut, welche du wirklich für dich brauchst und welche du evtl. kündigen kannst.

Ach, auch wenn du die Versicherungen jährlich bezahlst, rechne sie auf den monatlichen Betrag herunter und trage sie in deine Ausgabenliste.

Spartipp 3: Lebst du in Miete oder hast du Eigentum?

Ich hatte nie Ambitionen ein Eigenheim besitzen zu wollen. Deshalb war es für mich in dieser Hinsicht einfach Geld zu sparen.

Du bist Mieter?

Wie groß ist deine Mietwohnung? Benötigst du diesen vielen Platz? Kannst du dich auch für eine gewisse Zeit mit einer 1-Zimmer-Wohnung anfreunden? Oder wie wäre es mit einem WG Zimmer?

Wenn du in Miete wohnst, ist es sicher einfacher Geld anzusparen, als ein Hausbesitzer. Auch ich war glücklicher Mieter. Wir Mieter können jederzeit innerhalb der Kündigungsfrist in eine andere Wohnung ziehen. Eine Kleinere, Günstigere. Je weniger Fläche du hast, je weniger Nebenkosten fallen auch an.

Du hast Eigentum?

Als Eigentümer einer Wohnung oder eines Hauses ist es natürlich nicht so einfach, hier und da Versicherungen zu kündigen oder Geld zu sparen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, während deiner Reise deine Wohnung oder dein Haus zu vermieten. Über verschiedene Internetportale kannst du dein Eigentum inserieren.

Spartipp 4: Was kostet mich die monatliche Verpflegung?

Auch am täglichen Essen kann man Einiges sparen. Ich weiß genau, wie viel Geld ich monatlich für Essen und Trinken für zwei Personen ausgebe.

Vor ein paar Jahren, als Markus und ich jeden Penny umdrehen mussten, führte ich unseren wöchentlichen Essensplan ein. Ich schrieb jeden Donnerstag auf, welche Gerichte wir in der nächsten Woche kochen wollten. Natürlich achtete ich darauf, wie ich alle meine Reste verwerten konnte. Somit wurden die Lebensmittel donnerstags immer rar und am Freitag hieß es dann wieder Einkaufen.

Dieser Essens- mit Einkaufsplan gefiel uns so gut, dass wir ihn beibehielten.

Durch das Aufbewahren der Kassenbons wusste man nach ein paar Monaten auch, wie viel die Einkäufe kosten. Deshalb führten wir einen Geldbeutel ein, in dem am Anfang des Monats, das Haushaltsgeld hinein kam. Mit diesem Portemonnaie kauften wir dann immer ein.

Das verschaffte uns einen riesen Überblick über unser Einkaufsverhalten.

Kann ich dir nur ans Herz legen. Sehr zu empfehlen.

Noch ein kleiner Tipp. Kaufe nur diese Lebensmittel ein, die du auf deinen Einkaufszettel geschrieben hast und lass dich nicht verführen.

Spartipp 5: Bist du im Besitz eines eigenen Autos?

Ich kann echt jeden verstehen, der in einem Dorf lebt und sein Auto bis zum letzten Tag vor der Abreise behalten möchte.

Mein treuer Begleiter. Mein liebgewonnenes Auto. Um noch ein paar Euros mehr in der Tasche zu haben, verkaufte ich es auch schweren Herzens.

Es war einer der schwierigsten Schritte für mich. Ich war von heute auf morgen einfach nicht mehr flexibel. Doch, mit der Zeit gewöhnte ich mich daran. Ich organisierte meinen Tagesablauf einfach ein wenig anders. Und heutzutage ist es eigentlich ganz leicht auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen.

Falls du doch mal unbedingt ein Auto benötigst, dann kannst du auch auf Carsharing zurückgreifen. Leider wird Carsharing nur in größeren Städten angeboten.

Mit dem Verkauf deines Fahrzeugs hast du dann natürlich den Wert deines Autos für deine Reisekasse. Außerdem fällt die Autoversicherung und die Steuer weg. Nicht zu vergessen, auch die Benzin- und sonstige Reparatur- oder Instandhaltungskosten gibt es nicht mehr.

Ich muss gestehen, dass ein Auto schon sehr viele Ausgaben monatlich schluckt. Ich merkte es erst, als ich Keines mehr besaß.

Auf welche sonstige Ausgaben kannst du noch verzichten?

Meine sonstigen Ausgaben nannte ich gerne jegliche Luxusauslagen. Denn diese Kosten, sind nicht lebensnotwendig.

Spartipp 6: Schau dir deine Abonnements genauer an

Bist du im Fitnessstudio angemeldet? Mit einem Monats-Abo?

Wenn du viel für deine Fitness tust, ist das super. Doch muss es ein Abo im Sportstudio sein? Sehr viele Sportarten kann man sehr gut zuhause oder in der frischen Luft machen.

Hast du Zeitschriften Abos? Oder gehst du zum Kiosk und kaufst dir Zeitschriften?

Lesen ist eine gute Sache. Doch heutzutage muss man sich nicht unbedingt Zeitschriften kaufen. Im Internet (ich gehe davon aus, dass du einen Internetanschluss hast) findest du auch sehr viele Informationen.

Spartipp 7: Jetzt nimm dir deine Freizeitaktivitäten genauer unter die Lupe

Ja die Freizeitaktivitäten fressen ein großes Loch in dein monatliches Einkommen.

Muss man immer Essen gehen?

Streiche deine Restaurantbesuche. Mache dir lieber einen netten Abend mit Freunden oder Partner und kocht zusammen ein leckeres Abendessen. Oder trefft euch zu einem gemütlichen Frühstück mit Kaffee und Allem was sonst noch dazu gehört. Glaub mir, das macht auf jeden Fall genauso viel Spaß, als Essen zu gehen.

Kino oder doch lieber Filmabende?

Ich kann mich noch gut erinnern, als ich vor 20 Jahren für einen Kinobesuch lediglich 10 bis 15 DM (!) ausgab. Mit Getränken und Popcorn! Heute ist das unvorstellbar.

Kinoabende gehen richtig ins Geld. Warum nicht einfach, einen Film mit dem Partner auf dem Sofa anschauen? Popcorn kann man auch sehr gut zuhause im Topf machen. Und noch dazu, ist es ein riesen Spaß.

Spartipp 8: Wie sieht es mit deinem Handy aus?

Du bist doch sicher mobil. Hast du einen Handyvertrag oder bist du schon auf Prepaid umgestiegen? Brauchst du unbedingt ein Handy mit Vertrag?

Bei der Prepaid Karte kannst du jederzeit Pakete dazu buchen oder wieder abbestellen. Außerdem bist du an keine Laufzeiten, wie beim Handyvertrag, gebunden.

Du hast die volle Kostenübersicht und entscheidest jederzeit selbst, für wie viel und wie oft du dein Handy auflädst.

Spartipp 9: Hast du deine Wohnung schon ausgemistet?

Schau dich in deiner Wohnung um. Du wirst sehen, wie viele Dinge du noch zu Geld machen kannst. Alle Sachen, die du nicht mehr unbedingt benötigst, werden einfach verkauft. Im Internet oder auf dem Flohmarkt.

Spartipp 10: Du bekommst sicher auch mal Geldgeschenke

Meine Geldgeschenke haben immer gleich den Weg in meine Sparbüchse gefunden. Egal, ob es zum Geburtstag oder zu Weihnachten war. Ich sparte jeden Cent.

Spartipp 11: Und nicht zu vergessen. Lege unbedingt ein Sparkonto an!

Sobald du dich entschieden hast Geld auf deine Reise zu sparen, dann mache dir sofort ein separates Sparkonto. Lege jetzt schon monatlich einen bestimmten Betrag, mit einem Dauerauftrag, an. Somit wird dann automatisch dein gespartes Geld auf das Sparkonto fliesen. Alles geht von alleine.

Und wenn du nach ein paar Monaten bemerkst, dass du eigentlich noch mehr Geld auf die Seite legen kannst, dann erhöhe einfach den Betrag deines Dauerauftrages.

Spartipp 12: Hast du dir schon Gedanken über das Budget für dein gewünschtes Reiseland gemacht?

Vielleicht weißt du schon, in welches wunderschöne Land zu reisen möchtest. Informiere dich vorher über die möglichen Kosten.

Wieviel kostet dich die Unterkunft und die Verpflegung? Welche Unternehmungen möchtest du machen? Benötige ich ein Visum und was kostet mich dies?

Spartipp 13: Eine Budgetliste verschafft dir auf Reisen einen guten Überblick

In meinen vergangenen Reisen habe ich schon immer eine Budgetliste geführt. Somit wusste ich genau, wieviel Geld ich ausgegeben hatte. Dies rechnete ich dann auf den Tag herunter und hatte dann meine durchschnittlichen Tagesausgaben.

Ich kann dir nur empfehlen, dies im Vorfeld schon zu machen. So fällt es dir viel leichter dein Budget für eine Langzeitreise zu berechnen.

Nicht, dass du früher deine Reise abrechen musst, wie du wolltest.

Auch ich habe gerade einen genauen Überblick über meine Finanzen. Denn meine Budgetliste für meine Langzeitreise ist dabei.

Spartipp 14: Sparen tut der Seele gut

Ja du hast richtig gelesen. Sparen tut zumindest meiner Seele gut.

Denn wenn du nach ein paar Monaten auf dein Sparkonto schaust und du siehst wieviel du schon gespart hast, ist das Motivation pur. Das ist einfach ein tolles Gefühl. Du kommst deiner Reise immer näher.

Spartipp 15: Ich weiß, Disziplin gehört natürlich auch dazu

Sparen fällt einem nicht unbedingt schwer. Wenn du es verinnerlicht hast und deine Vorfreude auf deine Reise so megagroß ist, dann flutscht das Sparen wie noch was. Glaub mir.

Natürlich sparst du pro Monat nun einiges an Geld auf die Seite. Dafür musst du aber nicht schlechter Leben, als zuvor. Nur bewusster.

Auch viele kleine Ersparnisse erscheinen dir im Moment vielleicht minimal. Doch auch durch diese, wirst du in einem Jahr eine Menge Geld zusammen haben.

Und vielleicht klappt das Sparen auch so gut wie bei mir. Mein genaues Datum meiner Abreise war gesetzt. Tatsächlich hatte ich schon viel früher das gesamte und noch eine Menge mehr Budget zusammen. Somit konnte ich einfach ein paar Monate früher die große Welt entdecken.

Vielleicht sparst du für eine Weltreise, eine längere Auszeit, einen Abenteuertrip durch Australien oder einen Segeltörn im indischen Ozean.

Ich sage dir. Es wird dir sicher nicht schwerfallen. Denn wenn du ein Ziel vor Augen hast, dann läuft das Sparen wie geschmiert. Meine Spartipps für deine Reise helfen dir sicher dabei.

Probiere es aus.

Deine Tatjana

 

Hast du auch schon Erfahrungen mit dem Sparen auf eine Reise gemacht? Hast du vielleicht noch weitere Spartipps? Dann freue ich mich auf deinen Kommentar.

 

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